Gymnasium oder Stadtteilschule?

Gymnasium oder Stadtteilschule?

‚Leitbild der Hamburger Gymnasien‘

Wir am MRG fragen uns nicht, ob sich ein Kind ‚fürs Gymnasium eignet‘ oder nicht. Wir fragen vielmehr: Welche Schulform ist für das jeweilige Kind besser: das Gymnasium oder die Stadtteilschule?

Das hängt sehr vom jeweiligen Kind ab, pauschal lässt sich das nicht sagen. Kommen Sie gerne – wenn Sie in der Frage ‚Gymnasium oder Stadtteilschule?‘ unsicher sind - auf uns zu und lassen sich in Ihrem jeweiligen Einzelfall beraten.

Folgende Informationen mögen Ihnen einen ersten Überblick verschaffen:

  • Gymnasien unterscheiden sich geringfügig in ihren Angeboten, im Prinzip sind sie sich aber alle ziemlich ähnlich. Sie orientieren sich alle am ‚Leitbild der Hamburger Gymnasien‘. Unterschiede gibt es am ehesten in der jeweiligen Schulkultur, im Miteinander-Umgehen.
  • Stadtteilschulen dagegen unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander: Einige von ihnen waren früher Haupt- und Realschulen, anderen waren integrierte Gesamtschulen oder kooperative Gesamtschulen und in mancher Stadtteilschule steckt ein früheres Aufbaugymnasium.
  • Kinder freuen sich daran, erfolgreich zu sein, das unterscheidet sie bekanntlich nicht von Erwachsenen. Wenn ein Kind gute Zensuren in der Grundschule hat (‚gut‘ oder ‚sehr gut‘), wird es aller Voraussicht nach auch am Gymnasium erfolgreich sein.
  • Wenn ein Kind nur ‚befriedigend‘ ist oder schlechter, hat es Defizite, die es in Klasse 5 aufholen muss. Am Gymnasium geht das nur, wenn das Kind sehr fleißig ist und sehr viel arbeitet.
  • Ob ein Kind erfolgreich arbeiten kann, das wissen die Grundschullehrerinnen und –lehrer sehr genau: Sie erleben mehrere Jahre mit, wie ein Kind mit Leistungsanforderungen umgeht, wie es arbeitet. Wenn die Grundschule in der 4. Klasse die Empfehlung ‚Gymnasium‘ gibt, sollten sich die Eltern darauf verlassen.
  • Wenn ein Kind dreieinhalb Jahre wenig für die Schule getan hat und deshalb schlechte Zensuren auf dem Zeugnis stehen – welchen Grund gibt es zu der Annahme, das Arbeitsverhalten würde sich mit Beginn der 5. Klasse ändern? In dem Fall erteilt die Grundschule in der Regel den Rat ‚Stadtteilschule‘. Dem sollten Eltern folgen.
  • Wir wollen keine nur braven Kinder, die zu allem Ja und Amen sagen. Kinder dürfen auch Ecken und Kanten haben und etwas sperrig sein (dies allerdings nicht auf Kosten anderer). Auf dem Gymnasium aber müssen sie auch in der Lage sein, sich längere Zeit mit einem Gegenstand auseinanderzusetzen, sie müssen sich durch manche Unterrichtsinhalte auch ‚durchbeißen‘.

Werte unseres Schullebens

Wertschätzung und Toleranz
Gemeinschaft und Teamgeist
Verantwortungsbewusstsein
Leistungsbereitschaft